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SEO und SEA – gar nicht mal so ähnlich

SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising) werden häufig in einem Atemzug genannt – sind aber doch völlig verschiedene Dinge. In diesem Artikel erfährst Du, was sich dahinter verbirgt und welche Besonderheiten es zu beachten gibt.

Gefunden werden

Dieses Ziel haben wohl alle gemeinsam. Denn wer heute ein eigenes Business betreibt, ist fast schon darauf angewiesen, auch Online gefunden zu werden. Schließlich bemühen die meisten Menschen zunächst eine Suchmaschine, wenn sie etwas suchen. Okay, sind wir ehrlich – sie fragen Google. Deshalb konzentrieren sich auch SEO und SEA vorwiegend auf Google. Immerhin hat der Marktführer inzwischen einen Anteil von mehr als 80 %. Weit abgeschlagen folgt BING! von Microsoft. Den Rest hat man vielleicht mal gehört, aber auch schnell wieder vergessen: Yahoo, DuckDuckGo, Baidu, Yandex oder Ecosia. Wie so oft mit Online-Dienstleistungen gilt auch bei den Suchmaschinen: The Winner takes it all!

Redet man also von SEO oder SEA, ist so gut wie immer Google gemeint – so auch in diesem Artikel.

Die Marktbeherrschende Stellung von Google ist, wie so häufig, Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite ist man als Unternehmen auf lediglich ein Angebot festgelegt, auf der anderen Seite kann man genau hier seine Aktivitäten fokussieren. Viele Studien zeigen: wer nicht unter den ersten 5 bis 10 Ergebnissen einer Suchanfrage auftaucht, wird kaum noch angeklickt. Du kennst es sicher auch von Dir selbst – wann hast Du zum letzten Mal nach Suchergebnissen auf Seite 7 geschaut? Aber wie schafft man es jetzt in die Top Ergebnisliste? Da kommen SEO und SEA ins Spiel.

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Suchmaschinenoptimierung

Google lebt (unter anderem) davon, dass Suchende auch finden – und zwar das, was sie wollen. Damit das funktioniert, sind eine Menge sehr kluger Köpfe damit beschäftigt, immer bessere Algorithmen zu entwerfen, die unablässig das Netz durchforsten, katalogisieren, zuordnen und sortieren. Dabei werden eine Menge Daten erfasst – Zugriffszahlen, Verweilzeiten und Backlinks sind nur einige von mehreren tausend Attributen, die Algorithmen bestimmten Personen oder IP-Adressen zuordnen können.

Wer also gefunden werden will, muss relevant sein für die Zielgruppe. Das kann zum Beispiel nach örtlichen Kriterien geschehen, nach Inhalten oder auch nach Bewertungen. Wenn Deine Website also kaum besucht wird oder Deine Gäste nach wenigen Sekunden schon wegklicken, wirst Du in den Suchanfragen immer weiter nach unten rutschen – je nach Angebot natürlich. Bist Du zum Beispiel der einzige Zahnarzt oder Rechtsanwalt in einem ländlichen Gebiet von 50 Kilometern Umkreis, wirst Du trotzdem recht gute Resultate bei den Suchanfragen erzielen. Hast Du aber ein Geschäft in einer großen Stadt, wird es schon komplizierter.

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Inhalte gestalten – SEO

Die eigene Homepage ist das Aushängeschild für Suchmaschinen. Es sollten also relevante Inhalte darauf zu finden sein. Das darf etwas mehr sein als Name, Adresse und Telefonnummer – auch bei kleinen Handwerksbetrieben. Will man regelmäßig Traffic auf der eigenen Website generieren, funktioniert das zum Beispiel auch sehr gut mit passenden Blog-Einträgen.

Darüber hinaus lassen sich auch Social-Media-Kanäle gezielt nutzen, um Interesse zu wecken und Interessenten auf Deine Website aufmerksam zu machen. Wie das im Einzelnen funktioniert, erfährst Du in diesem Artikel.

Bezahlt werben – SEA

Wenn man eine Abkürzung nehmen oder überhaupt Markenbekanntheit aufbauen möchte , ist Search Engine Advertising ein valider Weg. Hierbei nutzt man die Werbefunktionen des Google-Accounts, um über bezahlte Werbung oben in den Ergebnislisten zu erscheinen. Das funktioniert sicherlich deutlich schneller, als sich diese Position über Inhalte zu erarbeiten – hat aber auch seine Tücken. Denn auch bei SEA müssen Keywords eingehalten und anderen Regeln beachtet werden. Wer hier einfach drauflos werkelt, läuft Gefahr, viel Geld für wenig Wirkung zu verbrennen – oder im Zweifel sogar noch negative Effekte zu erzielen.

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Fazit

Ob nun SEO, SEA oder beides – wenn Du Ergebnisse erzielen willst, solltest Du das Thema nicht als Hobby betrachten oder leichtfertig und schnell angehen. Es braucht einen Plan, klare Zielvorgaben und die entsprechenden Metriken, um Soll-Ist-Vergleiche zu erzielen. Denn hier liegen ganz klar die Vorteile moderner Algorithmen – Du kannst fast alles messen, erfassen, quantifizieren und anpassen.

Am besten ist es tatsächlich, diese Dinge den Profis zu überlassen. Ansonsten verliert man als Laie neben dem Tagesgeschäft schnell die Übersicht und landet wieder da, wo man angefangen hat – ganz unten auf den Ergebnislisten.

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