Mehr Conversions durch Abschaffung von Hürden

Junge Hürdenläuferin springt über eine Hürde und schaut dabei konzentriert in die Kamera

Wie viele Schritte muss ein Besucher eigentlich auf Ihrer Webseite durchlaufen, um eine Conversion auszulösen? Wie oft muss dieser klicken? Wie viele Seiten muss er sich anschauen, lesen und verstehen? Das sind elementare Fragen, die sich die meisten Werbetreibenden gar nicht stellen und dadurch unzählige Conversions – also Kunden/Verkäufe – verpassen.

Heutzutage sind es die meisten Nutzer gewöhnt, dass Sie als Werbetreibender zum einen genau wissen, was Ihr Besucher will und es diesem auch am besten sofort geben. Geduld ist im Internet mehr oder weniger ausgestorben. Das bedeutet ganz klar: Eine Conversion muss so einfach und so schnell, wie möglich gehen. Jeder zusätzliche Schritt, jeder zusätzliche Klick, jede zusätzlich abgefragte Information wird Ihr Conversionrate senken.

Wahrscheinlich erinnern Sie sich noch, was es vor Lieferando und Co für ein Akt war, einfach nur eine Pizza online zu bestellen. Da hat man einfach lieber angerufen. Heute werden die meisten Gerichte einfach per Internet bestellt. Am liebsten sogar per App auf dem Smartphone. Wer seine Adresse dort einmal hinterlegt hat, kann mit nur einem Fingerzeig sein Lieblingsgericht nach Hause geliefert bekommen. In den USA geht Domino’s Pizza beispielsweise schon so weit, dass das Versenden eines Pizza-Emojis per WhatsApp ausreicht, seine Lieblingspizza zu bestellen. Weiterhin unterstützt eine eigene App die so genannte „Bestellung in 0 Schritten“. Nach Eingabe seines Lieblingsgerichts, Adresse und wahlweise dem Angeben der Zahlungsdaten muss der Nutzer die App lediglich einmal öffnen und 10 Sekunden lang nichts tun. Danach ist der Bestellvorgang abgeschlossen und wenige Minuten später ist das Essen da.

Je fauler ein Nutzer sein “darf” desto höher Ihre Conversion-Rate

Auch wenn es in Deutschland ein paar rechtliche Hürden gibt, die eine Bestellung per Pizza-Emoji unterbinden, ist das Vorbild ganz klar: Bauen Sie Hürden ab.

Das klingt vielleicht etwas hart, aber grundsätzlich sollte Ihre Landingpage oder Ihre Webseite für den faulsten und dümmsten anzunehmenden Nutzer konzipiert sein. Wenn Sie sich eine höhere Conversion-Rate wünschen, ist jeder nötige Klick, den Sie abschaffen können, absolut Gold wert. Weiterhin ist die Reihenfolge, in welcher Sie Daten abfragen, entscheidend.

Natürlich muss ein Online-Versandhändler wissen, an wen und wohin er seine Ware schicken soll. Jedoch sollte die Frage erlaubt sein, warum der Nutzer sich vor der ersten Bestellung mit einem Account registrieren muss. Allein durch diesen zusätzlichen Prozess büßen Sie eine Menge Umsatz ein.

Sie sollten sich immer folgendes Fragen:

  • Wie kann ich den erfolgreichen Abschluss noch einfacher für den Kunden machen?

  • Welche Daten muss ich zwingend abfragen? Was kann ich weglassen und später nachholen?

  • Ist meinem Besucher immer genau klar, was er als nächstes auf meiner Seite machen soll?

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