Influencer: So gelingt die erfolgreiche Zusammenarbeit (Teil 2)

Schrift Teil 2 vor verschwommenen Hintergrund, auf der eine blonde Frau zu sehen ist

Möchten Sie durch die Zusammenarbeit mit einem Influencer eine jüngere Zielgruppe ansprechen, die Sie als Marke nie selbst erreichen würden oder möchten Sie authentischer auftreten oder doch einfach nur Ihre Reichweite weiter ausbauen?

Im ersten Blogartikel zum Thema Influencer haben wir bereits erläutert, wer diese „Influencer“ überhaupt sind und welche Vorteile Sie davon haben. Im zweiten Teil möchten wir im Detail darauf eingehen, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Influencern in den verschiedenen sozialen Netzwerken klappt.

Etabliert ist das Influencer Marketing in der Marketing Welt schon längst. Vor allem unter dem Begriff Endorsement bekannt, hat mit Sicherheit jeder schon einmal eine Werbekampagne gesehen, in der ein Promi sein Gesicht für ein Produkt hinhält. Einer der ersten, der dieses Konzept zu seinem Erfolgsgeheimnis machte, war der Gründer von Rolex, der schon Anfang des letzten Jahrhunderts damit begann, seine Uhren an einflussreiche Persönlichkeiten zu verschenken. Heutzutage kann es jedoch extrem kostspielig werden, wenn man möchte, dass ein A-Tier Promi das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung promotet. Influencer sind da unserer Meinung nach deutlich kosteneffizienter. Auch wenn ein Instagrammodel möglicherweise nicht mit der Reichweite von David Beckham mithalten kann, sind Social Media Influencer deutlich günstiger. Außerdem schaffen es die meisten Influencer, ein Gefühl der persönlichen Nähe zwischen Künstler und Publikum zu schaffen. Werbung wirkt so oftmals eher wie ein Tipp unter guten Freunden.

Was kostet Influencer Marketing?

Durch die ständig wachsende Maschinerie des Influencer-Marketings und somit der wachsenden Nachfrage steigen auch die Preise der Kreativleistungen. Die Zeiten von „tausche Geschenk gegen Posting“ existieren schon lange nicht mehr. Seien Sie sich also darüber bewusst, dass je nach Profil, Reichweite, Content und Community der Influencer die Preise stark schwanken können. Was Sie eine Influencer-Marketing-Kampagne am Ende kostet, kann also nicht pauschal beantwortet werden, da dies stark von den eben genannten Faktoren und den Ihrerseits geforderten Leistungen abhängig ist. Wie bereits im 1.Teil lesen konnten, können Sie generell mit circa 1.500 bis 5.000 Euro pro Posting eines reichweitenstarken Influencers rechnen.

Influencer lassen sich in der Regel von ihren Agenturen vertreten. Durch dieses zwischengeschaltete Medium kann die Zusammenarbeit hinsichtlich der Kommunikation, der Konditionen und folglich der Abrechnung beeinflusst werden. Stellen Sie sich darauf ein, dass Verträge mit Ihrem gewünschten Influencer komplexer werden, um vor allem Nutzungsrechte des entstanden Content zu sichern. Diese Agenturen bieten jedoch auch für Sie als potentieller Werbepartner klare

Vorteile:

Der gesamte Prozess von Kommunikation, Auskunft, Planung und Konzept wird deutlich leichter, da der Agent in der Regel deutlich besser zwischen Ihren Wünschen und dem Schaffen des Künstlers vermitteln kann. Organisation und Planung werden in der Regel deutlich leichter und schneller. Außerdem haben Agenturen oftmals ein breit aufgestelltes Portfolio. Sie sind mit Ihrer Kampagne also nicht auf einen Influencer angewiesen, sondern können beispielsweise auf mehrere Künstler gleichzeitig zugreifen oder finden in Zusammenarbeit mit dem Agenten den perfekt zu Ihnen passenden Influencer. Denn Sie sollten immer darauf achten, dass Ihr gewünschter Influencer auch zu Ihrem Produkt passt. Wenn Sie Autoreifen verkaufen, ist eine Modebloggerin höchstwahrscheinlich nicht die richtige Ansprechpartnerin, egal wie viele Menschen sie mit ihren Videos erreicht.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die transparente Preispolitik. Die meisten Agenturen haben einen klaren Leistungskatalog mit festen Preisen, den diese auch bereitwillig herausgeben. Da wissen Sie sofort, worauf Sie sich einstellen können. Wenn Sie mit dem Influencer selbst sprechen, kann es oftmals einen langen Schriftverkehr mit sich ziehen, obwohl Sie einfach nur wissen wollen, was der Spaß kosten soll.

Lohnt sich das?

Ganz wichtig ist, dass Sie die Zusammenarbeit mit einem Influencer nicht als einzelne Kampagne betrachten, sondern diese bestmöglich langfristig in Ihren Marketing-Mix integrieren.

Fassen wir zusammen: Nutzen sie das Potenzial des Instruments voll aus, seien Sie sich über Preis-Schwankungen in der Branche bewusst und lassen Sie sich nicht von einer potenziellen Zusammenarbeit durch eine zwischengeschaltete Agentur abschrecken. Nachdem Sie dann eine Kooperation mit einem Influencer vereinbart haben, stellt sich die Frage auf welchen sozialen Netzwerken Sie bestmöglich mit Ihrer Kampagne vertreten sein sollten.
Bevor Sie an Influencer herantreten, sollten Sie sich dafür über ihre Ziele und Zielgruppe bewusst sein, um am Ende nicht auf Biegen und Brechen alle möglichen Social Media Kanäle zu bespielen. Denn nicht jeder Social Media Kanal passt zur eigenen Marke und folglich zur Zielgruppe, was wiederrum den Erfolg der Kampagne schmälern wird. Facebook gilt als Allround Plattform, wie auch YouTube, Pinterest hingegen zielt auf vornehmlich weibliche Nutzerinnen, die sich für Deko und Beauty Inspirationen interessieren. Instagram hingegen fokussiert sich auf die Selbstdarstellung als Nutzungsmotiv. Es bleibt also individuell je nach Branche und Erfolg die Entscheidung für den passenden Kanal. Anfänglich ist es hilfreich erst einmal auf der für das Unternehmen bewährten Plattform zu bleiben und die passende Influencer demnach auch entsprechend zu wählen.

Unser Fazit im zum Thema Influencer Marketing, dass es sich noch immer lohnt, in eine Kooperation mit Influencern zu investieren. Doch sollten Sie sich aufgrund der hohen Preise Influencer aussuchen, die langfristig zu Ihrem Unternehmen passen, um den bestmöglichen Vorteil aus der Kooperation ziehen zu können. Denn langfristig gesehen werden die Preise sinken je besser die Beziehung zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrem Influencer ist.

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