tablet-mit-kpis-auf-schreibtisch-mit-händen

Erfolgsmessung – Durchblick dank KPIs

Das Schönste am Online-Marketing? Messbare Ergebnisse! Denn im Gegensatz zu traditionellen Marketingformen – bei denen Du bestenfalls schätzen kannst, ob sich einzelne Maßnahmen für Dich gelohnt haben – bietet Dir Online-Marketing den perfekten Durchblick. Mithilfe der passenden Kennzahlen siehst Du, welche Maßnahmen den Unterschied machen und welche Strategie für Dein Unternehmen funktioniert. Die KPIs (Key Performance Indicators) verraten Dir nicht nur wie viele Menschen Deine Inhalte sehen, sondern geben Dir auch Auskunft über Interaktionsraten und den Umsatz, den Du mit einzelnen Maßnahmen generierst. Leider kann einen die schiere Anzahl an verfügbaren Kennzahlen am Anfang etwas erschlagen. Damit Du in der Flut von Zahlen nicht untergehst, haben wir einen kleinen Überblick erstellt, in dem wir Dir verraten, welche Kennzahlen Du kennen solltest und wie Du herausfindest, welche für Deine Ziele besonders wichtig sind.

Diese Kennzahlen solltest Du kennen!

Mit KPIs lässt sich inzwischen eigentlich so gut wie alles messen. Doch ist es sinnvoll sich jede Kennzahl genau anzuschauen? Wahrscheinlich eher nicht…

Damit Du Zeit und Kosten sparst und das im Blick behalten kannst, worauf es wirklich ankommt, haben wir die wesentlichen Kennzahlen einmal rausgesucht und in übergeordnete Kategorien unterteilt – je nachdem worauf sie sich beziehen.

analyse-board-mit-kpis-und-grafiken

Transaktionsbezogene KPIs

Diese Kennzahlen hängen direkt mit Deinem Erfolg zusammen und sind somit wahrscheinlich die wichtigsten KPIs des Online-Marketings. Schließlich kannst Du noch so viele Menschen erreichen, wenn diese schlussendlich nicht zu zahlenden Kunden werden, kosten Dich Deine Maßnahmen mehr als sie einbringen. Deshalb lohnt es sich stets einen Blick auf folgende Kennzahlen zu werfen:

  • Conversions umfassen alles von der Anmeldung für einen Newsletter bis hin zur abgeschlossenen Bestellung. Es sind digitale Aktionen, die Interessenten zu aktiven Nutzern und im besten Fall zu Kunden machen.
  • Die Conversion-Rate setzt die Conversions ins Verhältnis zu den Interessenten und gibt beispielsweise an, wie viel Prozent der Websitebesucher schlussendlich einen Kauf getätigt haben.
  • Der CPA (Cost per Action) gibt an, wie viel Dich eine Conversion kostet und gibt somit Aufschluss darüber, wie viel Dich der Erfolg Deiner Maßnahmen kostet. CPA ist die allgemeine Bezeichnung. Je nachdem, welche Zielgröße man betrachtet, spricht man z.B. auch von CPC (Cost per Click) oder CPL (Cost per Lead)
  • Der ROI (Return on Investment) setzt den Gewinn ins Verhältnis zum Kapital, das insgesamt eingesetzt wurde, um die Maßnahme zu realisieren. Der ROI zeigt somit auf, ob ein Unternehmen gewinnbringend arbeitet oder ob die Ausgaben, die Einnahmen übersteigen.
  • Im Gegensatz dazu setzt der ROAS (Return on Add Spend) den Umsatz ins Verhältnis zu den direkten Werbeausgaben. Er gibt also an, wie viele Euro du pro ausgegebenem Euro, einnimmst. Mithilfe des ROAS lässt sich daher die Effizienz von Marketingkampagnen beurteilen.
kpis-auf-einem-holztisch-mit-mehreren-personen

Informations- und Kommunikationsbezogene KPIs

Diese Kennzahlen geben Dir Auskunft darüber, wie Nutzer mit Deinen Inhalten interagieren und geben Dir somit einen tieferen Einblick in die Customer Journey Deiner potenziellen Kunden. Mithilfe der folgenden KPIs kannst Du Schwachstellen entlang der „Reise“ erkennen und Deine Marketingmaßnahmen dahingehend verbessern:

  • Die Besucherzahl ist eine sehr grundlegende aber eben auch sehr wichtige Kennzahl. Schließlich lässt sich von ihr gut auf die Wirkung Deiner Marketingmaßnahmen schließen. Neben den absoluten Zahlen lohnt sich außerdem ein Blick auf die Anzahl an neuen und wiederkehrenden Nutzern. Die letzte Kennzahl gibt zusätzlich Auskunft über die Attraktivität Deiner Seite, Deines Angebots und Deiner Inhalte.
  • Die Seitenaufrufe beziehungsweise Page-Impressions hilhgeben an, wie viele Seiten pro Besucher aufgerufen werden und lassen somit Schlüsse über die interne Navigation und Nutzerfreundlichkeit Deiner Webseite zu.
  • Die Bounce-Rate oder Absprungrate gibt an, wie viel Prozent der Nutzer die Seite sofort wieder verlassen. Sie ist ein Indikator dafür, dass der Inhalt der Webseite nicht mit den Erwartungen übereinstimmt und sollte im Idealfall möglichst niedrig sein. Im Gegensatz dazu sollte die Verweildauer, also die durchschnittliche Sitzungsdauer, möglichst hoch sein. Schließlich ist eine hohe Verweildauer ein Indikator für eine hohe inhaltliche sowie formale Qualität.
  • Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die CTR (Click-Trough-Rate). Die Klickrate gibt Auskunft darüber, wie viele Nutzer dem Call-to-Action gefolgt sind und auf einen Button oder einen Link geklickt haben.

Die richtigen Kennzahlen für Deine Ziele

Jetzt da Du einen ersten Überblick über die wichtigsten KPIs bekommen hast, fragst Du Dich bestimmt, welche Kennzahlen die wichtigsten sind. So pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Schließlich hängt die Wahl der richtigen KPIs immer mit dem Ziel zusammen, welches Du mit Deinen Marketingmaßnahmen verfolgst.

Befindest Du Dich beispielsweise noch in der Anfangsphase Deiner Unternehmerischen Tätigkeit und möchtest Deine Marke aufbauen – ist also Branding Dein primäres Marketingziel – lohnt sich ein Blick auf die Besucherzahlen und darauf, wie Besucher mit Deinen Inhalten interagieren – sowohl auf Deiner Webseite als auch bei Social Media.

Die Generierung von Leads – also von qualifizierten Interessenten – oder von Sales sind weitere mögliche Zielsetzungen. Bei Beiden lohnt sich ein Blick auf die Anzahl an Aktionen sowie den jeweiligen CPA.

Hast Du bereits eine gewisse Bekanntheit und möchtest die Interaktion, das Engagement, mit Deinen Kontakten fördern, sind Social-Media-Kanäle besonders relevant. Diese bringen noch einmal ganz eigene KPIs wie Follower-Zahlen und Interaktionsraten mit sich und ermöglichen eine interaktionsbezogene Messung Deines Marketingerfolgs.

Fazit

Inzwischen hast Du vielleicht gemerkt, dass die Welt der Erfolgsmessung gar nicht mal so einfach ist. Schließlich gibt es nicht DIE Kennzahlen, die jedes Unternehmen auf jeden Fall nutzen sollte. Es gibt lediglich KPIs, die mehr oder weniger oft genutzt werden und natürlich jene, die für Deine persönliche Erfolgsmessung wichtig sind. Bei der Entscheidung darüber, welche Kennzahlen Du nutzen möchtest, solltest Du Dir stets Deine Zielsetzung in Erinnerung rufen und Dir genau überlegen, welche KPIs ein guter Indikator dafür sind, ob Du Deinem Ziel näherkommst. Ist dieser erste Schritt geschafft, lohnt es sich, die Zahlen über einen längeren Zeitraum zu beobachten. So hast Du die Möglichkeit, den Erfolg Deiner Maßnahmen und schlussendlich Deines Unternehmens besser zu beurteilen. 

Solltest Du Dir an einer dieser Stellen nicht sicher sein und professionelle Unterstützung benötigen, kannst Du selbstverständlich auch jederzeit ein kostenloses Erstgespräch bei unserer Agentur vereinbaren. Unser Team hilft Dir von der Zielformulierung bis hin zum fertigen Konzept und unterstützt dich natürlich auch bei der Erfolgsmessung.

Hat Dir unser Blogbeitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!