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Display Advertising

Unter dem Überbegriff Display Advertising werden verschiedene Arten von Werbung zusammengefasst. Eines haben sie alle jedoch gemein: Sie werden online geschaltet und auf dem Display Deines Geräts wiedergegeben. Display Advertising setzt dabei auf grafische Elemente, wie Banner, Bilder, Videos und Animationen, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen. Klickt dieser auf das Werbemittel, wird er in der Regel auf die Webseite des Unternehmens oder eine spezielle Landingpage weitergeleitet.

Welche Formen nehmen Display Ads an?

In den Anfängen des Internets ist Dir Display Advertising in erster Linie in Form von Bannern begegnet. Diese Pop-ups gehören nach wie vor zum klassischen Display Marketing, wurden jedoch inzwischen um weniger aufdringliche Varianten ergänzt. Die neuen Möglichkeiten der Displaywerbung bieten viele Vorteile und sollten deshalb keinesfalls im Marketing-Mix Deines Unternehmens fehlen. Häufig genutzte Formate sind:

  • Image-Filme, in dem Du die Werte Deines Unternehmens darstellst, sodass sich potenzielle Kunden besser damit identifizieren können
  • Content-Ads, die in den Inhalt Deiner Seite eingeflochten werden
  • Pop-under, die ähnlich wie Pop-ups funktionieren, sich jedoch erst beim Verlassen der Seite öffnen
  • Layer-Ads, die sich über den Inhalt Deiner Seite legen
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Wo findet man Display Advertising?

Display Advertising findest Du eigentlich überall. Schließlich wird Onlinewerbung inzwischen auf den meisten Seiten und Plattformen eingebaut. Einige große Anbieter von Display Advertising werden Dir im Folgenden vorgestellt.

Google

Display Ads bei Google sind eine Möglichkeit, Dir die bekannte Suchmaschine für Deine Werbemaßnahmen zunutze zu machen. Du kannst dabei aus verschiedenen Display Ads wählen, zum Beispiel Bannern. Diese bestückst Du mit Logos, Bildern, Videos oder Textzeilen. Die verschiedenen medialen Inhalte werden bei Display Ads von Google als Assets bezeichnet. Die Suchmaschine stellt die Kombination der verschiedenen Anzeigen anschließend vollautomatisch zusammen, was Deine Gestaltungsfreiräume eingrenzt.

YouTube

YouTube ist für viele Firmen inzwischen ein wichtiger Bestandteil von Image- und Werbekampagnen geworden. Da Google die Videoplattform inzwischen aufgekauft hat, sind Display Ads bei YouTube zwangsläufig immer auch Display Ads bei Google. Das ist für Dich allerdings kein Nachteil, denn durch die Anbindung an die Suchmaschine kann ein Nutzer Deine Videos leichter finden. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Display Ads auf YouTube zu schalten, zum Beispiel:

  • Textanzeigen
  • In-Stream Videoanzeigen
  • In-Search Videoanzeigen
  • Click to play Anzeigen
  • gesponserte Videos

Facebook & Instagram

Natürlich bietet Dir auch Meta die Möglichkeit, potenzielle Kunden gezielt auf Dein Unternehmen aufmerksam zu machen. Dafür bietet die Plattform verschiedene Format. Die sogenannten Image- und Video-Ads reihen sich ganz unauffällig in den normalen Feed ein und auch Carousel-Ads sehen auf den ersten Blick aus wie ein ganz normaler Post, bieten Dir aber die Möglichkeit, gleich bis zu zehn Videos oder Bilder in einer Anzeige darzustellen. Die sogenannten Collection-Ads ermöglichen es Dir, dem Nutzer eine Auswahl Deiner Produkte oder Dienstleistungen auf dem Silbertablett zu präsentieren.

Amazon

Wenn Du auf der Plattform des Online-Riesen Kunden finden möchtest, solltest Du alle Möglichkeiten der Display Ads von Amazon ausschöpfen. Bei Display Ads auf Amazon hast Du die Wahl zwischen verschiedenen Formaten, darunter Bilder, Texte, Videos und Animationen.

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Die Vor- und Nachteile von Display Marketing

Display Advertising hat viele Vorteile, durch die es sich von anderen Formen der Werbung abhebt. Zum einen ist es im Vergleich zu klassischer Werbung ausgesprochen kosteffizient und wesentlich besser messbar. Du kannst Deine Display Ads zudem individuell auf Zielgruppen zuschneiden und immer wieder flexibel anpassen. Darüber hinaus erzielst Du eine Reichweite über verschiedene Kanäle und Endgeräte hinweg.

Wichtig ist es dabei allerdings, dass Du Deine Display Anzeigen gezielt einsetzt. Dafür musst Du Deine Zielgruppe genau kennen und wissen, auf welchen Medien sie sich bewegt. Außerdem sind Professionalität und Erfahrung bei der Anzeigengestaltung unerlässlich, um effektiv werben zu können. Eine ganz besondere Herausforderung bringen Bannerblindheit und Ad Blocker mit sich, die die Sichtbarkeit und Wirksamkeit Deiner Anzeigen einschränken können. Doch mit dem richtigen Fachwissen lassen sich diese Herausforderungen zum Glück gut angehen und bewältigen.

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Fazit

Display Advertising ist eine traditionelle und nach wie vor aktuelle Form des Onlinemarketings, die uns an diversen Stellen begegnet. Durch die Vielfalt an Formaten und Plattformen bietet Display Marketing schier unendliche Möglichkeiten, potenzielle Kunden gezielt anzusprechen und zu erreichen und sollte dementsprechend Teil einer ausgefeilten Marketingstrategie sein. Dabei sind eine strukturierte Herangehensweise und das entsprechende Fachwissen unerlässlich, weshalb sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur durchaus lohnen kann. Insbesondere, wenn Du selbst noch keine wirkliche Erfahrung mit Display Advertising hast, kann Dir die professionelle Unterstützung dabei helfen, möglichen Herausforderungen gekonnt zu begegnen. Vereinbare in diesem Fall gerne ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch, um Deine Möglichkeiten besser zu verstehen.

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