Die 4 Stufen des LinkedIn-Algorithmus

PS-Marketing News   •   13. Juni 2018

LinkedIn Algorithmus

LinkedIn ist für viele Unternehmen ein absolutes Muss neben Facebook und Xing. Wie Sie Ihr Xing-Profil aufpolieren können und wie Sie Ihre Webseitenbesucher länger auf Ihrer Seite halten können, haben wir Ihnen bereits erklärt.

Heute möchten wir uns der Social-Media-Plattform LinkedIn widmen. Auch sie bietet zahlreiche Möglichkeiten, damit Sie sich und Ihr Unternehmen in einem besseren Licht dastehen lassen können.

Genauer beschäftigen wir uns mit dem LinkedIn-Algorithmus bzw. dessen 4 Stufen, Postings zu analysieren und einzustufen. Denn wie Sie sicher schon gemerkt haben, wird Ihnen nicht all das angezeigt, was in Ihrem Netzwerk passiert. Das ist auch gut so, denn gäbe es den LinkedIn-Algorithmus nicht, würden Sie wahrscheinlich quasi von Nachrichten erschlagen werden, die Sie gar nicht interessieren, wenn Sie Ihren Newsfeed öffnen.

Wenn Sie verstehen, wie das Netzwerk arbeitet, können Sie Ihre Beiträge besser anpassen und dafür sorgen, dass diese für relevant gehalten werden.

Der 4-Stufen-Zyklus

Wenn man vom LinkedIn-Algorithmus spricht, sollte man sich immer bewusst machen, dass dieser aus 4 Stufen besteht bzw. jedes Posting in 4 Stufen bewertet wird. Dies passiert nicht nur nach dem Posten, sondern immer wieder.

Stufe 1: Einteilen der Postings

Zuerst wird Ihr Posting „in eine Schublade gesteckt“ – ganz gleich, ob Sie einen Text, ein Bild oder etwas anderes posten.

Der LinkedIn-Algorithmus schiebt ihn dann in eine von 3 Kategorien:

  • „Spam“

  • „Low Quality“

  • „Clear“

Sie sollten immer den „Clear“-Status anstreben. Der Schlechteste wäre „Spam“.

Stufe 2: Messen des Engagements

Je öfter Ihr Posting geliked, kommentiert oder geteilt wird, desto besser. Wenn es aber ausgeblendet wird, ist das das Schlimmste, was Ihnen passieren kann. Dann nämlich werden Sie bzw. Ihre Postings als negativ eingestuft und sie steigen in seiner Kategorie ab.

Bevor Sie posten, sollten Sie sich daher Gedanken machen, wie Sie den Beitrag selbst empfinden würden, ob Sie vielleicht im Allgemeinen zu viel posten, ob er Ihrer Zielgruppe entspricht und ob er überhaupt einen Mehrwert oder eine Relevanz (für Ihre Kontakte) besitzt.

Mit diesen Vorab-Überlegungen können Sie sich manche „Panne“ sparen.

Stufe 3: Viralität testen

Der LinkedIn-Algorithmus bezieht auch die Viralität ein. Hierbei wird nicht nur Ihre Qualität überprüft, sondern auch die Ihrer Leser. Wenn Sie „echte“ und gute Leser haben, steigert das die Relevanz Ihres Postings, womit dieser im Feed nach oben steigt.

Wird die Viralität als gering eingestuft, wird er zwar nicht gelöscht oder verborgen, aber nicht mehr so häufig und vor allem weiter unten im Feed angezeigt. Dann wieder kommt es auf das Liken, Teilen und Kommentieren an – was allerdings schwerer fällt, wenn der Beitrag schlecht sichtbar ist.

Stufe 4: Menschen gehen ans Werk

Technische Finessen sind gut, aber ersetzen keine gute Handarbeit. LinkedIn-Mitarbeiter schauen nun, ob Ihr Posting weiterhin im Feed angezeigt wird (und damit auch mehr Aufmerksamkeit und Engagement erhält) oder ob er im Laufe der Zeit einfach auslaufen wird.

Aus diesem Grund werden Sie häufiger auch ältere Beiträge in Ihrem Feed sehen, von denen Sie denken könnten, dass das Thema doch schon vom Tisch sein müsste.

Fazit

Diese Punkte zu verinnerlichen, kann helfen, Ihre Postings so anzufertigen, dass Sie besser im Feed dastehen. Sicher werden Sie nicht ausschließlich relevante Infos aus dem Ärmel schütteln, doch wenn Sie sich ein paar Gedanken machen, können Sie LinkedIn ein gutes Stück beeinflussen.