7 Trends im Digital Advertising, die Sie kennen sollten

PS-Marketing News   •   16. Mai 2018

Digital Advertising

Das Jahr 2018 ist im vollen Gange, daher wird es spätestens jetzt Zeit, sich mit den aktuellen Digital-Advertising-Trends auseinanderzusetzen, um nicht hinterherzuhängen. Wie die aussehen, hat die Online-Marketing-Agentur „Marin Software“ auf ihrem Blog zusammengefasst. Damit auch Sie wissen, worauf Sie in diesem Jahr Ihr Augenmerk richten sollten, fassen wir Ihnen die 10 Trends zusammen.

 1. Google und Facebook sind die Macht

Zu Beginn ein paar Zahlen. 63 Prozent des digitalen US-Werbemarkts werden von Google und Facebook dominiert. 54 Prozent sind es weltweit. Der Anzeigenumsatz von Google belief sich im letzten Quartal 2017 auf 24 Milliarden US-Dollar, Facebook beziffert ihn mit 10 Milliarden.

Das wird vermutlich auch 2018 so sein (und sich ausbauen). Entsprechend sollten Sie Ihre Kampagnen platzieren. Cross Channeling kann einen gesteigerten Umsatz von 10 Prozent pro Conversion ausmachen.

 2. Zielgruppen-Targeting wird immer wichtiger

Die Zielgruppenanalyse war schon immer wichtig, doch in einer Zeit, in der es eine schier unendliche Auswahl gibt, fällt es schwer, das Richtige zu wählen. Umso besser Kampagnen auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt sind, desto erfolgreicher werden sie.

Wenn Sie Zielgruppen „überlagern“, statt sich nur über Keywords zu definieren, können Sie von einer Steigerung der Klicks und Conversions um 40 Prozent profitieren.

 3. Drücken Sie „Play“ für Video Advertising

Texte – kennen wir. Bilder – kennen wir. Jetzt kommen Videos! Experten geben zu bedenken, dass bis 2019 der Content zu 80 Prozent aus Videomaterial bestehen wird. Das macht sich gerade im Onlineshopping bemerkbar, denn 64 Prozent, die vorher ein Video vom Produkt gesehen haben, kaufen es danach auch.

Auf YouTube gibt es dazu eine ganz tolle Möglichkeit für Video Advertising: Sie müssen nur dann etwas für Ihre Anzeigen zahlen, wenn der Nutzer sich die Werbung mindestens 30 Sekunden anschaut. TrueView bietet eine Anzeigensichtbarkeit von 93 Prozent. Der Vorteil ist, dass Sie viele Möglichkeiten haben, um eine Menge Conversions zu erzielen und die Videos optimiert werden können, um an Ihre Ziele zu gelangen.

 4. Amazon holt auf – vielleicht

Aktuell ist Amazon mit seinen 2 Prozent im Bereich des digitalen Anzeigenmarkts eine kleine Nummer. Allerdings ist laut dem Wall Street Journal geplant, das Budget zu erhöhen – um 50 Prozent. Allerdings ist noch nicht klar, wie sich das alles entwickelt. Dennoch sollten Sie Amazon unbedingt im Auge behalten und früh genug einsteigen.

 5. Das „nächste große Ding“ in AdTech

Die Sprachsuche möchte jeder, der sie einmal verwendet hat, nicht mehr missen. Nach Amazons Echo und Google Home kommen nun Google Lens, Pinterest Lens und Amazon CamFind auf den Markt. Mit ihnen kann ein Foto von einem Produkt gemacht werden, um anschließend danach zu suchen.

Es ist quasi unumgänglich, dass Sie Ihre Werbemöglichkeiten entsprechend anpassen. Dazu brauchen Sie ein geschultes Team. Fangen Sie am besten heute noch damit an, sich um diesen Markt zu kümmern.

 6. Blockierte Werbung?

Viele Internetnutzer verwenden einen AdBlocker. Untersuchungen von PageFair zeigen, dass Nutzer so genervt von Werbung sind, dass sie eine Seite lieber verlassen, als den Werbeblocker zu deaktivieren.

Was für große Firmen kein Problem ist, ist für kleine Unternehmen sehr wohl eins. Das Ziel heißt also, Werbung zu kreieren, die positiv aufgenommen wird, damit es nicht zum Block kommt. Unterhaltsame, relevante Anzeigen können wahre Wunder wirken.

 7. Messenger Ad für Facebook

Messanger Ads sind die Zukunft! Laut Facebook ist diese neue Chat-Variante die Idee, um in Kontakt zu kommen. Mit Werbeanzeigen, die auf der Startseite der Messenger App platziert werden, können laut eigenen Aussagen bis zu 1,3 Milliarden Personen erreicht werden. Dabei übernimmt Facebook die Platzierung. Die Werbeanzeige wird automatisch dort positioniert, wo sie am wenigsten kostet, aber am meisten Wirkung erzielt.